Diese Webseite ist ein privates Projekt und erhebt keinen Anspruch auf die vollständige Information über die Stadt Essen. Sie dient in erster Linie dazu Besuchern der Stadt das Interessanteste über die Stadt Essen schnell und auf einen Blick zu bieten.
Hier finden Sie Bilder und Informationen über
die Stadt Essen an der Ruhr, die
"Wiege" des Ruhrgebietes. Das heutige Aussehen der Stadt entspricht nicht mehr dem vor dem 2.
Weltkrieg. Da sich das Firmengelände der Firma Krupp nach diversen
Expansionen bis in die Innenstadt erstreckte, war es nicht
verwunderlich das durch die Bombardements der Alliierten so gut wie
kein Stein mehr auf dem Anderen blieb. (siehe Seite KRUPP) Auch andere fragwürdige
Veränderungen im Laufe der Nachkriegszeit hinterließen ihre
Spuren. So wurde zum Beispiel das alte Rathaus aus der Gründerzeit,
am heutigem Kennedyplatz, an den Warenhauskonzern Wertheim
veräußert und schließlich abgerissen. Ebenso fehlte jeglicher
Weitblick in dem man alte Hallen und Zechen dem Erdboden gleich
machte. Es hatte den Anschein als wolle man schnell das
"dreckige" Image loswerden. So wurde nach und nach die
industrielle Identität unwiederbringlich ausgelöscht. Heute klammert man sich
verzweifelt an das vermeintliche Kulturerbe Zollverein. Heute
hochgelobt und als architektonisches Meisterwerk gepriesen. Was
heute gerne verschwiegen wird, Zollverein sollte in den 90er
Jahren abgerissen werden. Das scheiterte jedoch an den fehlenden
finanziellen Mitteln. (Gott sei Dank) Zollverein war aber nur eine von vielen Zechen die es einst in Essen
gab. Darunter gab wesentlich ältere und architektonisch schönere Zechen.
Vor ca. 280.000 Jahren (Mittlere Altsteinzeit) zu Beginn der vorletzten Eiszeit, die Zeit der Neandertaler, lebten in dem heutigen Stadtgebiet von Essen Vertreter der Spezies
"Homo-Sapiens". Ein Fund aus dieser Zeit ist das sogenannte
"Vogelheimer Messer", gefunden beim Bau des Rhein-Herne Kanals im Essener Norden 1926.
Die Messe Essen an der Gruga steht international an einer der
vordersten Stellen. Viele weltweit bekannte Messen, wie z.B. die
"Motor Show", Deutschlands zweitgrößte Automobilausstellung, oder die "Techno-Classica" bilden
die Highlights und ziehen jedes Jahr Hunderte von Ausstellern und Tausende von Besuchern an.
Alljährlich
findet in der City von Essen der traditionelle Weihnachtsmarkt statt,
mittlerweile nicht nur im näheren Ausland, sondern Europaweit
bekannt.
Die
"Szene von Essen" besteht aus Discos und unzähligen Kneipen,
Biergärten sowie aus kleinen Bühnen und Theatern (siehe unten auf
dieser Seite). Alle bieten ein reichhaltiges Programm. Für jeden Geschmack genau das Richtige.
Der
Dom von Essen beherbergt den sogenannten Münsterschatz. Unter den
Kostbarkeiten befinden sich äußerst seltene und sehr wertvolle
Exponate. Beispielsweise die Kinderkrone Kaiser Ottos und die
älteste Madonnenfigur der Welt.
Die
Villa Hügel, einst Sitz der Familie Krupp, ist heute (seit1953)
Veranstaltungsort vieler hochkarätiger Kunstausstellungen in Essen.
269 Zimmer, 8100 qm Wohnfläche und damals, zu Glanzzeiten der Familie Krupp, bis zu 600 Bedienstete.
Erbaut 1870 - 73
Durch
das Verschwinden der Schwerindustrie in Essen haben sich im Laufe der
letzten Jahrzehnte die
Luft und Lebensqualität erheblich verbessert. Ruß, Dreck,
Gestank und qualmende Schlote gehören endgültig der Vergangenheit
an. Essen ist, was viele nicht wissen, auch eine Stadt im
Grünen. Im Süden gibt es sehr viele Wälder und somit unzählige
Ausflugsmöglichkeiten. Zum Beispiel der Baldeneysee. Rund um diesen
See findet man etliche Ausflugslokale mit fantastischer Aussicht auf
die Umgebung sowie Biergärten direkt am Seeufer. Entlang der Ruhr (Ruhrtal)
gibt es kilometerlange Wanderwege. Praktisch durch das
ganze Stadtgebiet. Essen, eine Stadt mit sehr hohem Freizeitwert!
Alles
positiv?
Keineswegs. Die Einwohnerzahl
sinkt stetig: 2006 = 583.198,
2007 = 582140. Tendenz weiter fallend. Immer mehr Wohnraum steht leer und kann nicht mehr vermietet werden. Die Verschuldung liegt derzeit (2010) bei rund 3,0 Milliarden €.
Das Kapital der Stadt (Wert inkl. Gebäude, Grundstücke, Aktien vom
RWE u.a.) liegt bei ca. 4 Milliarden €. Eine Firma in der gleichen
Situation müsste Konkurs anmelden. Durch steigende Insolvenzen in Essen, 2009 eine Zunahme von 25%,
mindern sich auch die Einnahmen von Gewerbesteuer. Auf Grund einer katastrophalen
Bundespolitik mit steigenden Arbeitslosenzahlen explodieren die Ausgaben für Sozialleistungen. Auch der Umstand das in den
zurückliegenden Jahren stetig über die Verhältnisse gelebt wurde lässt
sich nicht verleugnen. Z.B. das Projekt Zollverein hat über 120
Millionen € gekostet der Anteil den die Stadt tragen muss liegt
im zweistelligem Millionenbereich. Der überflüssige Neubau der
Stadtwerke Verwaltung in Millionenhöhe. Die Essener
Verkehrsbetriebe verursachen jährliche Verluste von
durchschnittlich 30 Millionen €. In erster Linie durch einen Wasserkopf in der Verwaltung und
Verschwendung. Alle Nase lang werden neue Fahrzeuge angeschafft die
in kürzester Zeit nicht mehr aktuell sind. Ein Beispiel: es wurden Oberleitungs-
Busse angeschafft die auch die U-Bahn Trasse benutzen konnten. Dann
wurden Oberleitungen abgebaut (z.B. zwischen Huttrop und Kray)
und die Busse wurden wieder abgeschafft usw. Das alles hat nun zur Folge das zu Lasten der Bürger
gespart werden muss. Es wird allgemein beklagt das Familien
mit Kindern aus der Stadt abwandern bzw. kaum noch Jemand
der Kinder hat nach Essen zieht. Für die verbleibenden Eltern nun
noch etwas negatives: Ganztagesplätze werden reduziert, die Kindergartenplätze werden teurer und
die wenigen noch vorhandenen Spielplätze werden nicht mehr in Ordnung gebracht. Wahrscheinlich
bleibt auch nichts anderes übrig als das eine oder andere Theater zu
schließen. Freibäder haben kürzere Öffnungszeiten (das Spaßbad "OASE"
wurde bereits geschlossen) und für die Besucher der Stadt Essen gibt es demnächst eine "Übernachtungssteuer",
prima diese können dann mithelfen den maroden Haushalt zu sanieren. Die Grundsteuer und die Gewerbesteuer werden
2010 erhöht, Die Abwassergebühren steigen um weitere 50 € p.A. Durch die Erhöhung der Grundsteuer und der Abwassergebühren steigen die Mieten,
eine zusätzliche Belastung der Mieter von Wohnungen in Essen. Was
dann noch kommt steht in den Sternen. Der Zustand der Essener Straßen wird immer
schlechter, manche sagen, "wie früher in Dresden". Es
liegt nicht nur am Winter sondern eher daran das man jahrelang die
Straßen nur geflickt hat. Kopfsteinpflaster und
Straßenbahnschienen wurden nicht entfernt sondern einfach zugeteert. Das rächt sich natürlich irgendwann da Reparaturen nicht mehr ausreichen sondern Straßen komplett erneuert werden müssen. Nur wann und wer soll das bezahlen?
Bild
vom Abriss des letzten von 6 Stadtmauertürmen 1864/65
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